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NotfallHund

Notfall oder abwarten? Wann dein Hund wirklich zum Tierarzt muss

von Christine Nussbaum, integrative Tiertherapeutin23. Oktober 2026ca. 3 Min. Lesezeitmit Video (2:03)
Titelfolie: Wann ist es ein Notfall? Daneben der nächtliche Eingang einer Notfallpraxis

Samstagabend, 23 Uhr. Genau dann zeigt dein Hund plötzlich ein Symptom. Und du stehst da und fragst dich: Ist das ein Notfall, muss ich das morgen abklären, oder reicht es, wenn ich beobachte?

Lieber schauen statt lesen?Das ganze Video auf YouTube ansehen, 2:03 Minuten

Wir kennen es alleSymptome kommen zur Unzeit

Wenn du bist wie ich, hast du dir diese Frage schon oft gestellt. Die Hunde warten meistens am liebsten bis Samstag- oder Sonntagabend, irgendwann zwischen 23 Uhr und 1 Uhr, bis sie ein Symptom zeigen. Sonntag finde ich ja noch okay. Aber Samstag um 23 Uhr finde ich das nicht so toll. Dann denke ich mir: Mist. Zu welchem Tierarzt fahre ich denn jetzt?

Wenn es Alarm schlägtDein Bauchgefühl zählt

Aus meinem Alltag

Ich hatte schon den Fall, dass ich in der Nacht beim Tierarzt war, weil mein Bauchgefühl gesagt hat: Mein Hund stirbt. Und die Tierärztin meinte dann, man hätte gut bis zum nächsten Morgen warten können.

Ich sag dir ganz ehrlich: Das ist mir völlig egal. Wenn ich das Gefühl habe, dass es meinem Tier nicht gut geht und ich wirklich Hilfe brauche, dann fahre ich zum Notfall oder zum Tierarzt. Egal, ob der Freude dran hat oder nicht. Dafür bezahle ich.

Keiner von uns fährt um 1 Uhr morgens zum Tierarzt, weil er gerade Lust darauf hat.

Statt PanikSymptome verstehen und einordnen

Damit du in so einer Nacht nicht in Panik gerätst, schauen wir uns die Symptome einzeln an. Und zwar unabhängig von der Leishmaniose. Es geht hier nicht um die Leishmanien, sondern um Symptome ganz allgemein.

Folie Einleitung: Symptome einzeln verstehen, Einordnen in Rot, Gelb oder Grün, Merkliste zum Ausdrucken
Erst verstehen, was im Körper passiert, dann einordnen, wie dringend es ist.
  • Verstehen: Was passiert bei diesem Symptom genau im Körper?
  • Einordnen: Rot, Gelb oder Grün. Wie dringend ist es? Musst du beobachten, oder musst du es wirklich abklären lassen?
  • Nachschlagen: Statt in Panik zu geraten, schaust du nach. So weisst du: Jetzt ist es Zeit, zum Tierarzt zu fahren. Oder ich lasse es am nächsten Tag abklären. Oder ich beobachte und notiere.

Es geht darum, dass du eine Übersicht hast, was die Symptome sein können. Die einzelnen Symptome findest du in eigenen Artikeln, zum Beispiel Durchfall, Erbrechen, Fieber, Appetitlosigkeit, Müdigkeit und Atemnot.

Merk dir das

Wann du nicht zögern musst

  • Dein Bauchgefühl sagt dir, dass es deinem Tier wirklich nicht gut geht.
  • Du hast das Gefühl, du brauchst jetzt Hilfe.

Dann fährst du zum Tierarzt, egal ob Samstagnacht oder nicht.

Mehr davon

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Dieser Artikel ersetzt keine tierärztliche Untersuchung. Bei akuten Beschwerden wende dich an deine Tierärztin oder deinen Tierarzt.

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